Die Professor Multanovskiy
2. September 2010 1 Kommentar
Wenn man von Antarktis Kreuzfahrten spricht, dann muss man auch die Schiffe erwähnen, die uns die Reisen erst ermöglichen. Wie ein Messer durch Butter schneidet, die zu lange auf dem Tisch gestanden hat, müssen auch die Giganten aus Stahl und PS durch die Eismassen brechen. Dabei gibt es viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe, die einer Erwähnung wert sind. Im Folgenden die Kurzbeschreibung eines von ihnen, der Professor Multanovskiy.
Das Schiff: Die Professor Multanovskiy
Die Professor Multanovskiy ist ein ehemaliges Expeditionsschff, gebaut 1983 in Finnland. Dabei statteten die Planer das 73 Meter lange und 13 Meter breite Schiff mit zwei 1560 PS Dieselmotoren aus, die es auf 10 Knoten bringen. Klingt bei der Motorleistung nach wenig, es müssen aber auch 1883 BRT bewegt werden. Dann bietet die “Professor” 20 Mann Crew und 50 Passagieren Platz, die in 29 Kabinen untergebracht sind.
Es gibt viel zu sehen
Die Fahrt der “Professor” geht in die Antarktis, dort kann sie ihre Eisklasse A2 voll nutzen. An Bord befinden sich Zodiacs, mit denen man einfach auf das Land übersetzen kann. Dort gibt es dann die Möglichkeit, die eisige Natur und ihre Überlebenskünstler hautnah zu erleben: Pinguin- oder Robbensichtungen sind an der Tagesordnung. Die Crew bietet sogar Übernachtungen auf dem Eis an! Wem ein Außeneinsatz zu kalt ist, der kann auch vom Schiff mit dem Fernglas beobachten, sogar die Brücke ist fast immer zugänglich; Dort hat man natürlich den besten Blick, wenn man mit der Aussicht vom Fenster im Zimmer unzufrieden ist. Am Abend werden abwechselnd Vorträge zur Region gehalten.
Das Leben an Bord
Wenn man nicht gerade von der Umwelt gefesselt ist, kann man auch an Bord gut leben: Möchte man sich einmal vor der Kälte verziehen, bietet sich die Sauna an. Ansonsten kann man sich auch an der Bar oder in der Lounge aufwärmen. Ein Dresscode entfällt aufgrund der extremen Temperaturen, es gilt sich warm anzuziehen. Trotzdem ist es nicht falsch, auch ein Abendkleid bzw. eine Krawatte dabei zu haben, denn am letzten Abend werden die Passagiere vom Kapitän persönlich verabschiedet. Ein toller Service ist das schiffseigene Postamt, das Postkarten sammelt und mit dem Stempel der Professor versieht.


Hallo,
ich bin Tourismusstudentin in Berlin und führe im Fach Tourismussoziologie eine Studie zur Motivation von Abenteuertouristen durch, welche schon einmal in der Antarktis waren bzw. dorthin reisen möchten.
Auch für Ihre Teilnahme wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Bitte füllen Sie den Fragebogen unter folgendem Link aus und senden diesen weiter.
http://www.studentenforschung.de/web/?id=171254
Mit freundlichen Grüßen
Gaby Kopplin